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Alopecia areata

Alopecia areata
Es treten kreisrunde oder elliptische kahle Stellen am Kopf auf. Zahl und Größe dieser Herde können stark variieren und ineinander übergehen oder sogar der ganze Kopf kann kahl werden. Charakteristisch für Alopecia ist, dass der Haarausfall aus heiterem Himmel ohne Vorerscheinung auftritt. Die Kopfhaut selber ist unverändert. Bei der totalen Alopecia areata (Alopecia maligna), bei der es sich um eine Sonderform handelt, ist der Kopf vollkommen glatt. Barthaare, Augenbrauen, Wimpern, Schamhaare und Achselbehaarung sind mitbetroffen.
In rund 50% aller Fälle von Alopecia areata sind die Halslymphknoten angeschwollen. Die Ursachen des kreisrunden Haarausfalls sind nicht bekannt. Der  Verfasser sieht in der Tatsache, dass in der Hälfte der Fälle eine Anschwellung der Lymphknoten auftritt, die Ursache in einem allgemeinen, inneren, toxischen Geschehen. Allerdings sind auch Ursachen bei verschiedenen Fällen von diffusem Haarausfall bekannt: Schütter werdendes Haar wurde bei innersekretorischen Störungen, z. B. beim Myxödem beobachtet. Häufig  folgt nach schweren Infektionskrankheiten der Verlust von Kopfhaar.
Die Glatzenbildung bei Männern, die mit Geheimratsecken und lichten Stellen am Hinterkopf beginnt, ist immer mit Seborrhoe verbunden und sehr oft erblich. Häufig klagen diese Männer über Magen-Darmstörungen.
Von der Alopecia areata stark abzugrenzen ist die Trichotillomanie, die krankhafte Haarrupfsucht. Es handelt sich um ein triebhaftes Ausrupfen von Haaren und kommt bei geistig zurückgebliebenen oder schwachsinnigen Kindern, manchmal auch bei Schizophrenen vor. Im Gegensatz zur Alopecia areata sind die ausgerupften Kopf- oder Bartbezirke nicht absolut kreisrund, und die Haare wachsen sofort wieder nach. Nicht selten werden die ausgerupften Haare geschluckt, bilden dann Knäuel im Magen (Trichobezoare), die manchmal ein chirurgische Vorgehen erforderlich machen.